Artikel von Apr. 2012

Kackmelle!

Ja ist denn Karneval in Brüssel? Ich dachte Ostern ist vorbei?

Die fahren da mit ihren politischen Motivwagen durchs Land und schmeißen Exkrement unters Volk, dass es nur so platscht. Das Parlament hat das unsägliche Passagierdatenabkommen PNR durchgewunken, die Amis speichern unsere Daten jetzt 15 Jahre für immer. Der EUGH verpackt die europaweite Vorratsdatenspeicherung als freundliches Geschenk für die Abmahnindustrie. Und dann steht da auch noch Karnevalprinz László der Erste ganz vorn aufm Wagen und will faktisch das Ehrenamt verbieten. In einem Akt paranormaler Vorausahnung hat die freiwillige Feuerwehr schon vor Wochen die passende Gegenkampagne gestartet. Ich darf mal zitieren:

Ich finde die Idee eines geeinten Europa gut; aber die Europapolitiker kommen mir gerade vor wie ein Kölscher Karnevalsverein: die versuchen sich an einer Lachnummer nach der anderen, aber was dabei rauskommt ist sowas von nicht witzig…

Osterurlaub ist beendet, alle Geister wurden gefunden…

und passend zu den Geistern habe ich mal heute eine recht unkonventionelle Presseschau mit gesammelten Titeln und Anreißtexten, die mich zumindet zum Schmunzeln oder Augenbrauehochziehn gebracht haben.

(Die Reihenfolge ist ohne Wertung)

Aus der Neuen Westfälischen:

DETMOLD/HAMM
Endgültig: Keine Entschädigung für verschwundenes Pferde-Sperma
PADERBORN
Sattelzug verirrt sich in Paderborner Fußgängerzone

Aus der Welt:
Rüstungsbranche fordert weniger Staatsaufsicht

Mann in Sex-Falle
“Ich musste so lange weitermachen, bis sie schlief”

Sie wollte immer mehr Sex, er konnte nicht mehr – deshalb rief ein Mann in München die Polizei, um aus der Liebesfalle gerettet zu werden. Nun spricht er über sein fünfstündiges Martyrium

Google-Gründer Brin
“Facebook und Apple bedrohen Freiheit im Internet”

 

Ich hoffe, dass unsere Welt (nicht die Welt) auch wichtige Nachrichten hatte…

Rohrkrepierer

Mit Dank an Johnny Automatic (via openclipart.org)Heute ein kleines Spezial aus der Reihe Presseschau.

Eine ehemals renommierte deutsche Wirtschaftszeitung – das Handelsblatt – versucht sich gerade in Kampagnenjournalismus. Grund ist der Streit über die Erhaltung / Abschaffung / Erneuerung des Urheberrechts, der vor allem von Seiten der Rechteverwerter mit zunehmendem Druck in die Öffentlichkeit getragen wird.

In seiner gestrigen Ausgabe hat das Handelsblatt nun unter dem Titel “Mein K(c)pf gehört mir” die Aussagen von 100 Personen (Autoren, Verleger, Wissenschaftler, Verwerter, …) veröffentlicht, die sich gegen die vermeintlich Abschaffung des Urheberrechts in die Bresche werfen. Heute kamen in der Online-Ausgabe nochmal 60 weitere Statements dazu.

Ich kann nicht umhin, ein paar Punkte dazu anzumerken:

Erstens. Der Titel spielt auf den Slogan “Mein Bauch gehört mir” an. Der stammt aber aus der Abtreibungsdebatte und der Vergleich ist – angesichts der Unvergleichbarkeit der Probleme – geschmacklos. Auch wenn man sich im Hause Holtzbrink mehr Auflage wünscht, müsste man nicht die absurde Geldgier von Verwertern mit den existenziellen Nöten ungewollt schwangerer Frauen in einen Topf werfen. Abgesehen davon hat gerade die Abtreibungsdiskussion gezeigt, dass “mein Bauch” alles andere als mir gehört, weswegen der Titel gleich doppelt schlecht gewählt ist.

Zweitens. – Die angegriffene Putativposition ist schlicht falsch. Weder die Grünen noch die Piraten noch irgendwelche anderen ernstzunehmenden Netzorganisationen fordern meines Wissens die Abschaffung des geistigen Eigentums. Vielmehr gibt es von vielen Seiten konstruktive Vorschläge, wie man das Urheberrecht an die gewandelten Bedürfnisse des Internetzeitalters anpassen könnte. Mehrere davon stehen in Partei- und Wahlprogrammen. Kein einziger davon wird im Handelsblatt erwähnt.

Drittens. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir es hier mit “Ansgar Hevelin reloaded” zu tun haben: Polemik bringt Aufmerksamkeit, und Aufmerksamkeit bringt Auflage. Wenn dabei der Ruf als seriöse Wirtschaftszeitung leidet, scheint das zumindest niemanden zu stören. Fakt ist jedenfalls, dass das Handelsblatt früher als zitierfähige Quelle galt und diesen Status gestern freiwillig abgelegt hat. Aber vielleicht sehen wir hier auch nur den Beginn einer gezielten Umpositionierung der Marke “Handelsblatt”. Eventuell ist ein Verkauf an Springer längst geplant und man übt in den verdammten geretteten Redaktionen schon mal den neuen journalistischen Stil?

Viertens. Selten ist ein Schuss so episch nach hinten losgegangen wie dieser. Hier wird genau denjenigen ein unschätzbarer Dienst erwiesen, gegen den sich die Kampagne richtet: den Piraten. Indem hunderte Protagonisten des angestaubten Urheberrechtsdramas auf die Bühne geschleift werden, bringt das Handelsblatt das Thema genau rechtzeitig als Wahlkampfthema in Stellung. Mit dem digital durchfeuchteten argumentativen Pulver in den Rohren verkommt der intellektuelle Aufstand jedoch zur unfreiwilligen Farce. Die Piraten hingegen werden nicht zögern, den träge dümpelnden Kahn unter Feuer zu nehmen und die rauchenden Trümmer genüsslich politisch auszuschlachten.

Feuer frei!

Die Verdrossenheit geht um in diesem Land, namentlich die Politikverdrossenheit. Sie meuchelt ihre Opfer erbarmungslos und kennt keine Verwandten. Den Stammtischpolitiker hat sie schon auf dem Gewissen – oder kennen Sie noch einen politischen Stammtisch in Ihrer Eckkneipe? – und der öffentliche politische Diskurs liegt seit Jahren im Wachkoma, mit wenig Aussicht auf baldige Genesung. Gerade erst ist der kontroverse Dialog im Bundestag mit knapper Not einem Mordanschlag entgangen. Norbert Lammert persönlich hat ihn heldenhaft gerettet. Kein Politiker in Deutschland wird derart unterschätzt. Und kaum einer macht so viel Spaß! Lammert ist das lebendige Zeugnis, dass Politik selbst zu komplexen Themen durchaus prägnante, durchdachte Standpunkte abieten kann, statt sich in verballabyrinthischen Phrasen zu ergehen aus purer Angst, der Bürger könnte ihr tatsächlich auf die Finger schauen.

Mehr …

Legal, sicher und fair – eher reine Propaganda!

An deutschen Schulen wird derzeit ein Propagandablatt eine Info-Broschüre zum Thema Urheberrecht und Internet verteilt.

Die Unterstützer lesen sich wie das Who ist Who der Steinzeit der Inhalte-Industrie, der Herausgeber ist der Bundesverband Musikindustrie e.V.. Unterstützer sind der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Zukunft Kino Marketing GmbH, die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, Childnet International, Play Fair – Respect Musix, Pro Music und Respect Copyrights.

Zu den Zielen des BV Musikindustrie schaut  man am besten auf deren Webseite. Herausragend finde ich folgendes:

  • die Weiterentwicklung des nationalen und internationalen Urheberrechts
  • die Schaffung geeigneter rechtlicher Rahmenbedingungen für einen effizienten Schutz geistigen Eigentums
  • die Stärkung der Musikindustrie als wesentliche Säule der wachsenden Kreativwirtschaft …
  • Gesamtvertragsverhandlungen mit der GEMA zu Lizenzvereinbarungen …
  • Syndication: Verhandlung über Lizenzbedingungen

Besonders herausragend:

Koordination der Verfolgung von Tonträger- und Internetpiraterie

Der Zweck der GVU und des Börsenvereins des deutschen Buchhandels ergeben sich ja aus den Namen. Die anderen Protagonisten sind mir tatsächlich neu. Also einfach mal schnell im bösen Internet nachgeschaut. Dort findet mach bei der Suche nach Zukunft Kino Marketing GmbH folgendes:

Träger der Kampagne „RESPE©T COPYRIGHTS – eine Initiative zum Schutz des Originals“ ist die Zukunft Kino Marketing GmbH, eine Tochtergesellschaft des HDF Kino e.V., des Multiplexverbandes Cineropa e.V. und des Verbands der Filmverleiher e.V. (VdF). Die Zukunft Kino Marketing GmbH wurde ins Leben gerufen, um Branchenkampagnen zur Erhöhung des Filmbesuchs in Deutschland zu entwickeln und durchzuführen. Das aktuelle Projekt gegen das Raubkopieren wird darüber hinaus unterstützt und begleitet vom Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V. (BVV) und vom Interessenverband des Video- und Medienfachhandels in Deutschland e.V. (IVD). Darüber hinaus engagieren sich eine Vielzahl von Einzelunternehmen aus den Bereichen Video/DVD, Verleih und Kino für das Projekt. Die Kampagne wird gefördert mit Mitteln der Filmförderungsanstalt (FFA).

Ok, hat sich ja gleich Respect Copyrights auch mit geklärt. Childnet International zumindest wirkt mit dem Ziel, ein sicheres Internet für Kinder erstmal unverdächtig. Irgendwie bin ich da aber noch sehr skeptisch, was genau man unter sicherem Internet versteht.  Schaut man sich Play Fair Respect Music mal genauer an fällt einem doch wieder einer auf:

Die Initiative versteht sich als Gemeinschaftsprojekt der Hochschule für Musik und Theater Hannover, dem Verband Deutscher Schulmusiker und dem Bundesverband Musikindustrie. Neben weiteren Verbänden und Initiativen zählen auch musikpädagogische Verlage sowie Universitäten und Musikhochschulen zu den Projektpartnern.

Da ist ja wieder der Herausgeber. Bei Pro Music sprengt die Liste der Organisationen, die dahinter stehen diesen Post, daher findet man die Details hier. Es ist auf jedenfall ein Zusammschnluss auch von Rechteverwertern. Somit hätten wir erstmal geklärt, dass es hier nicht um neutrale Aufklärung, sondern klar um interessengestreuerte Propaganda Werbung geht.

Schauen wir uns nun mal den Inhalt dieses Flyers etwas näher an, er beginnt wie folgt:

Es gibt viele Wege, ohne Risiko und völlig legal
Musik, Videoclips, Filme, Serien, Bücher und
Hörbücher aus dem Internet herunterzuladen
oder diese online zu genießen. Was dabei zu
beachten ist, wann man sich strafbar macht und
was erlaubt ist, zeigt dieser Leitfaden.

Aha, tut er das? Wir werden sehen…

Wenn man bei Filesharing-Diensten urheberrechtlich geschützte Werke wie Musik, Filme, Serien und Bücher anbietet, verbreitet oder herunterlädt, verletzt man das Gesetz, schädigt Kreative und Rechteinhaber und muss mit zum Teil ernsthaften Strafen rechnen.
Bei Minderjährigen gilt: Eltern haften für ihre Kinder!

Klingt irgenwie nach “Raupkopierer sind Verbrecher”.

Filesharing-Dienste wie BitTorrent-Systeme setzen die Nutzer dem Risiko aus, mit unerwünschten Inhalten wie Viren, Pornografie oder Gewaltdarstellungen in Berührung zu kommen. Darüber hinaus kann Filesharing-Software auf Dateien zugreifen, die auf dem eigenen Computer gespeichert sind und diese – darunter auch die legal erworbenen Inhalte – illegal online verbreiten.

Dieser Absatz klingt interessant. Also weil ich ein System wie bitTorrent nutze (Hierüber werden z.B. auch diverse Linux Installationsmedien völlig legal geteilt) ist mein Rechner gefährdet? Technisch gesehen muss man diesen Absatz schlicht als Panikmache unterbreiten. Da kann man genau so gut argumentieren, wenn man den Rechner ans Internet anschliesst kann er von Fremden gehackt werden. Das ich einstellen kann, was herunter- und was raufgeladen werden darf, scheint bewusst unterschlagen zu werden.

Urheberrechtswidrige Inhalte werden im Internet zunehmend nicht mehr von Einzelpersonen, sondern von organisierten Kriminellen angeboten. Zu deren illegalem Repertoire gehören Abzockfallen, der Missbrauch von Kreditkarten und Kontodaten (Phishing) sowie schwere Straftaten bis hin zu Kinderpornografie.

Als hätten wir sie nicht oft genug gehört, die Keule “Kinderpornographie” ist mehrfach widerlegt. Die anderen Punkte dieses Blocks sind dermassen allgemeingültig, dass sie zwar stimmen, aber auch auf alles andere im Internet wie Chats, Webseiten oder E-Mails zutreffen. Und wenn es der GVU nicht um die Kleinen ginge, warum werden diese dann so massiv mit Abmahnwellen und Unterlassungserklärungen gejagt?

Nach diesen Angst verbreiten sollenden Absätzen wird mit einer Liste von legalen Angeboten aufgewartet. Es werden Online-Shops, Abo-Dienste oder Web-Seiten aufgezählt (Das MyVideo.de aufgeählt wird und Youtube.de unterschlagen wird hat mit Sicherheit nichts mit dem Kostenstreit zwischen Gema und Google zu tun.)

Die Frage “Darf man Musik oder Filme von einer CD oder DVD auf den Computer bzw. ein Abspielgerät kopieren?”  wird auch beantwortet. Spannenderweise irreführend. Es sei in der Regel erlaubt, ausser, man würde einen Kopierschutz umgehen. Genau damit ist es nämlich bei Bluerays und DVDs zwangsweise illegalisiert, da diese Medien immer einen Kopierschutz haben. Das Recht auf Privatkopie wird so praktisch ad Absurdum geführt.

Verboten ist es, eine digitale Kopie anderen im Internet zugänglich zu machen oder zu verbreiten. Hier drohen rechtliche Konsequenzen.

Nein, ist es pauschal nicht. Es hängt von den Rechten ab, die der Kunde mit dem Erwerb der Daten erhält. Es gibt durchaus Medien und Werke, deren Lizenz genau dieses erlaubt. Das sind jedoch in der Regel keine von Urhebern dieser Verbände.

Ist es erlaubt, gestreamte Musik aus Internet radios und Musik Videos über eine spezielle Aufnahmesoftware dauerhaft auf dem eigenen Rechner zu speichern?

Hier wird dann eine rechtliche Grauzone angesprochen. Ja, die Zone ist grau, aber es ist keineswegs pauschal illegal. Hier fehlt einfach eine klare Gesetzeslage.

Ist das Nutzen von illegalen Filmstreaming – Angeboten wie kino.to erlaubt?

Schön gefragt, nicht war? Gleich mal das “illegal” betont. Hier wird ehrlicherweise gesagt, dass es keine höchstrichterliche Klärung gibt, ab wann eine Kopie anfängt. Die Auffassungen reichen hier von den Daten im Cache über Daten in Auslagerungsdateien bis hin keinem davon. Generell lässt sich die Frage also nicht beantworten. Spannend ist, dass vor Portalen mit der Endung .to oder Namensbestandteilen wie “Pirat” gewarnt wird. Dahinter verbergen sich laut den Autoren oft illegale Inhalte mit all den Gefahren, die wir oben schon mehrfach hatten.

Die Passage über Filesharing-Dienste die folgt ist erstaunlicherweise anstandslos.

Kurios wird es aber wieder beim nächsten Absatz. Hier wird korrekt darauf hingewiesen, dass nur, weil eine Seite Geld für etwas nimmt, es nicht zwingend legal sein muss. Was allerdings das Usenet da drin zu suchen hat weiss ich nicht, ich zumindest habe dafür noch nie Geld bezahlt. Auch gilt erstmal, im Zweifel für den Angeklagten. Wenn er nicht deutlich erkennen kann, dass er illegal erstellte Werke erwirbt kann ihm rechtlich kein Vorwurf gemacht werden. Schließlich tauchen solche Werke auch regelmäßig bei Amazon oder Ebay auf.

Nun muss ich aber sagem, gut, dass ich grade nichts am trinken war. Das hätte ich unter lauten Prusten glaube ich ausgespuckt.

Ist es legal, über Blogs auf digitale Inhalte zuzugreifen?

Nur in wenigen Fällen werden digitale Inhalte legal über Blogs zur Verfügung gestellt. In der Regel sind die Links in Blogs nicht rechtmäßig. Sie verweisen zumeist auf Inhalte, die bei sogenannten Cyberlockers gespeichert sind und nicht rechtmäßig im Internet veröffentlicht werden.

Ohne jetzt kleinlich sein zu wollen…wie bitte kann ein Blog oder ein Link nicht digitaler Inhalt sein? Also wenn ich mir die Links in diesem Post anschaue sind die also illegal? Sorry, ich weiss wirklich nicht, was ich auf so einen Unsinn schreiben soll. Selbst wenn man den Kontext des Flyers betrachtet ist es immer noch totaler Schwachsinn, die meisten Links die ich kenne verweisen auf legale Inhalte wie youtube.de, Mediatheken oder sonstige.

Nun kommt wieder das tolle mit der Strafverfolgung…

“Gibt es Strafen für das Filesharing von Filmen, Musik oder anderen Inhalten im Internet?”

Man möchte fragen, gibt es Strafen für das regelmäßige Falschaussagen?

Ja, es sind gravierende Strafen für diejenigen möglich, die Filme, Musik, Fernsehsendungen und Videos illegal per Filesharing hoch oder herunterladen. Eine Rechtsverfolgung ist sowohl zivil- als auch strafrechtlich möglich. Rechtsverletzer müssen unter anderem damit rechnen, dass sie den Rechteinhabern Schadensersatz leisten und die Kosten für die Rechtsverfolgung tragen müssen.

Also, zu ersteinmal müssen wir mal klären, dass illegales Kopieren im privaten Umfeld ein Vergehen ist. Die Rechteverfolgung ist damit, anders als beim gewerbsmäßigen Handeln eingeschränkt.Viele Staatsanwaltschaften weigern sich dazu noch, bei einzelnen Verstößen für die GVU in die Bresche zu springen und Anschlussinhaber zu ermitteln. Interessant ist auch folgender Artikel von heise.de hierzu. Soviel zu der Aussage, “Der Anschlussinhaber kann somit leicht ermittelt werden…”.

Warum nun besonders Kinder durch Filesharing der besonderen Gefahr durch Viren, Phishing und Kontodatenklau ausgesetzt sein sollen hat sich mir nicht erschlossen. Auch funktioniert ein Virenscanner durchaus bei einem illegalen Download.s Schließlich weiss der ja nicht, was ist legal und illegal ist.

Der Hinweis auf BSI für Bürger ist zu unterstützen.

Die Tipps für Eltern, die Tipps für Lehrer und der Glossar bieten an sich nichts neues. Sie wiederholen die oben genannte Drohkulisse des bösen Internets und der großen Gefahr durch illegale Downloads.

Fazit:

Der Flyer versucht dramatisierend Gefahren für Anwender und Nutzer zu skizzieren und verteidigt die Rechteverwerter, die sich nicht um neue, angepasste Geschäftsmodelle kümmern wollen. Er ist nicht grundsätzlich falsch, aber sehr einseitig und keineswegs neutral informierend. Er reiht sich in die Reihe der bekannten Kampagnen ein.

 

 

 

April, April!

Eine Auswahl der besten Aprilscherze:

 

Wir sammeln natürlich weiter! Hinweise auf wertvolle Beiträge immer gerne an geister@vielgeisterei.de. oder an @vielgeisterei.